Mit dem Kinderwagen zum Falkenberg


In Strebersdorf spazieren wir los. Über den Lisseeweg kommen wir zu den Heurigen an der Langenzersdorferstraße. Durch die Fillenbaumgasse erreichen wir die Abzweigung zum Klausgraben, wo wir nun hinaufgehen. Wir folgen dem Oberen Weg und spazieren auf dem Fußweg entlang der Wiesen weiter zum Magdalenenhof. Über die Weinberge hinweg blicken wir auf Wien hinunter. Beim Magdalenenhof gehen wir beim Tiergehege rechts und geradeaus weiter bis zum Spielplatz am Falkenberg. Hier sind auch schon andere Familien mit Kindern. Später geht es weiter zum Kallusweg, den wir hinuter gehen. Der alte gepflasterte Weg wird später zum Hohlweg und mündet in der Hagenbrunner Straße. Hier müssen wir ein paar Meter an der Straße entlang, bis wir diese beim Parkplatz an der Senderstraße überqueren und auf dem Weg In den Gabrissen weitergehen. Durch die Neusatzgasse kommen wir vorbei am WIAR-Kreuz und zu einigen Weinkellern. Hier ist auch eine Ritterfigur aufgemalt: Ritter Luchi ohne Pferd, steht vor dem Keller mit Lanze und Schwert. Wir gehen weiter zur Straßenbahnstation Stammersdorf.

Von Schloss Jedenspeigen zu den Marchauen


In Jedenspeigen wandern wir am Bahnhof los in den Ort. Wir überqueren die Bernsteinstraße und kommen vorbei an der Neugotischen Kirche zum Schloss, das auf einer kleinen Anhöhe liegt. Das Schloß Jedenspeigen beherbergt eine Dokumentation über die Schlacht von 1278, bei der Rudolf von Habsburg den Böhmenkönig Ottokar besiegte. Der Schlußstein am gotischen Steintor trägt die Jahreszahl 1192. Das Schloß, im 25. Jahrhundert zerstört, wurde um 1600 von den Grafen Kollonitsch wieder aufgebaut. Nach der Besichtigung des Schlosses geht es wieder die Schlossallee hinunter und links hinauf in die Bindergasse, wo zahlreiche Weinkeller stehen. Wir folgen den Wegweisern vom Wasser zum Wein entlang des Weges 'Am Kellerberg' und erreichen in einer Kurve die Papstkapelle. Diese wurde 1983 wegen dem Besuch von Papst Johannes Paul II. in Österreich errichtet. Die Papstkapelle liegt hier auf der Erhebung des Goldbergs (217 m), von der aus wir über die Marchauen bis zu den Kleinen Karpaten blicken. Wir wandern weiter über den Goldberg und kommen vorbei an einem Wasserspeicher und einem alten Luftüberwachungsbunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Bunkeranlage ist noch sehr gut erhalten. Neben dem Bunker befindet sich bei einem Kreuz ein Rastplatz. Hier blicken wir hinunter auf Sierndorf an der March.


Durch die Bindergasse geht es vom Schloss Jedenspeigen zur Papstkapelle auf den Goldberg.


Wir wandern durch die Weinberge hinunter nach Sierndorf und besichtigen die Kirche. Daneben stehen am Kellerberg viele Weinkeller. Der Wanderweg führt uns nun vorbei am Bahnhof Sierndorf und gehen an einer langen Kirchbaumreihe entlang in die Marchauen. Hier erreichen wir den March-Altarm Hufeisen. In den Wäldern innerhalb des Hufeisen-Gewässers sind viele seltene Pflanzen und Vögel zuhause. Auf dem Marchdamm wandern wir weiter, zwischen March und den Marchäckern. Die March ist ein dynamisches Gewässer, das ständig neue Wege durch die Au sucht. Alte Flußläufe sind als sogenannte Sutten in der Ackerflur erkennbar. Die Sutte wird bei Hochwasserstand durch ansteigendes Grundwasser überflutet und daher nicht landwirtschaftlich genutzt. Sie ist ein wichtiger Laichplatz für Amphibien wie Rotbauchunken oder Wechselkröten und auch Lebensraum für die eigentümlichen Urzeitkrebse. An den Sutten sind auch öfters Weißstörche zu sehen. Wir begegnen einer Spaziergängerin, die uns von den alljährlichen Einsätzen der örtlichen Gelsenwehr berichtet. Der Gelsenbestand soll mit dem Eiweißstoff des Bakteriums B.T.I., das natürlich vorkommt, schon in der Brutphase reduziert werden. Vergangenes Jahr blieb der Einsatz mässig erfolgreich, da starke Winde große Gelsenscharen aus der Slowakei nach Jedenspeigen trieb. Wir wandern weiter zum Bahnhof Jedenspeigen.

Radtour zur Lourdes Kapelle und nach Strasshof


In Deutsch-Wagram fahren wir mit dem Fahrrad am Promendenweg am Marchfeldkanal entlang und unterqueren die Bahnlinie. Nun geht es neben dem Rußbach auf Feldwegen weiter in Richtung Russbachhof und weiter vorbei an zahlreichen großen Windmühlen in Richtung Großengersdorf. Die Lourdes-Kapelle befindet sich in einem kleinen Wald ("Remise"), ca. 1 km südlich von Großengersdorf. Sie wurde 1887 errichtet. Die Anregung dazu gab der blinde Großengersdorfer Martin Kimmersdorfer, der 1886 seine erste Pilgerfahrt nach Lourdes machte. Die beiden Seitenkapellen wurden 1898 für zwei große Barockstatuten errichet: Petrus und Paulus. Diese beiden Statuen befanden sich ursprünglich rechts und links des barocken Hochaltars der Großengersdorfer Kirche. Nach dem Umbau und der Umgestaltung der Kirche im neugotischen Stil (1901 fertiggestellt) brachte man die beiden Statuen daher in den Seitenkapellen unter. 1968 wurden sie auf Betreiben des damaligen Pfarrers wieder in die Kirche zurückgebracht und in den Seitenkapellen fanden die Heiligen Petrus und Paulus in Form von Brandmalereien wieder ihren Platz. Das Schutzhaus bei der beiliebten Wallfahrtsstätte wurde zum 100. Todestag der heiligen Bernadette neu aufgebaut. Der Lourdes-Kapellen-Gang findet jährlich bei Schönwetter sowohl zu Christi Himmelfahrt als auch am Sonntag nach Maria Geburt statt. An diesen beiden Tagen zieht die Prozession von der Kirche zur Feldmesse bei der Kapelle.
Nun fahren wir weiter, vorbei am Golfplatz Bockfließ. Wir überqueren die Straße und kommen in das Waldstück nördlich vom Helmahof. Abseits des Hauptweges entdecken wir einen großen Fuchsbau. Wir fahren durch den Silberwald zum Wendlingerhof und folgen dem Dampfross-Drahtesel-Radweg nach Straßhof. Wo das Erinnerungsmal neben dem Ort des ehemaligen KZ Strasshof steht biegen wir recht ab und halten kurz an. In Strasshof wurden von 1941 bis 1945 vom NS-Regime Menschen auf ganz Europa zur Zwangsarbeit verpflichtet, gedemütigt, gefoltert, ihrer Freiheit und ihres Lebens beraubt. Wir fahren an der Mauer mit Stacheldraht entlang weiter und kommen über die Spargelfelder nach Helmahof. Entlang der Bahnlinie geht es nach Deutsch-Wagram zurück.

Winterende in der Lobau


Unsere Wanderung beginnt beim Nationalparkhaus am Biberhaufenweg. Drinnen gibt es viel Interessantes über die Lobau zu erfahren, ein kleines Kino bietet zwei nette Naturfilme zur Auswahl. In großen runden Gläsern sind eingelegte heimische Schlangen aus den Donauauen zu sehen. Bald wandern wir los. Auf unserem Weg zur Dechantlacke kommen wir an einem großen hohlen Baum vorbei. Wir umrunden das Gewässer und gehen weiter zum Josefsteg. Hinter der Schilfbrücke folgen wir links dem Naturlehrpfad Obere Lobau um den rechten Arm des Mühlwassers. Wo wir die Saltenstraße erreichen folgen wir dem Pfad rechts um die Felder herum. Beim Wasserwerk geht es auf der Vorwerkstraße nach rechts weiter. Wir biegen ab in Richtung Panozzalacke und wandern durch den schon frühlingshaften Wald, dessen Wege hier von Schneeglöckchen gesäumt sind, bis zum Knusperhäuschen. Vom Ufer der Panozzalacke führt ein Weg zu einem alten Bunker und weiter zum Parkplatz. Nun geht es hinauf zur Lobgrundstraße. Während wir auf den Bus warten schauen wir ans Ufer der Neuen Donau und blicken über die noch hochgeklappte Walulisobrücke hinüber zur Donauinsel.