Vom Schwedenplatz zum Prater


Am Schwedenplatz benutzen wir den Aufzug beim Motto am Fluß, um nach unten zur Schiffsanlegestelle zu gelangen. Nun wandern wir auf der Uferpromenade am Donaukanal entlang. Am Badeschiff herrscht reger Betrieb, vor allem im Restaurant. Die grauen Betonwände der Uferbefestigung sind mit bunten Graffitis angesprüht. Wir erreichen die Urania Sternwarte, in der auch ein Planetarium und das bekannte Wiener Kasperltheater beheimatet sind. Bei der Urania fließt der Wienfluß in den Donaukanal. Unter der Brücke sitzt ein Angler mit finsterem Blick und im Wasser schwimmt eine fette tote Ratte. Weiter geht's, bei der Strandbar wieder hinunter an den Donaukanal. Auf dem Treppelweg geht es nun zwischen Dampfschiffstraße und Kanal weiter. Unter der Franzensbrücke hindurch kommen wir an die Weißgerberlände. Nach der Rotundenbrücke wird es etwas grüner am Ufer und wir entdecken auch Spuren von Biberfraß an den Bäumen am Ufer. Es geht weiter, am Ufer an der Erbergerlände entlang. Auf Höhe der Post überqueren wir den Donaukanal über die Fußgängerbrücke und halten uns in der Friedensgasse rechts. Hier zwischen Böcklinstraße und Rustenschacherallee ereigneten sich in jüngster Vergangenheit mehrere furchterregende Verbrechen, wilde Messerstechereien und brutale Vergewaltigungen. An der Ecke geht es beim Wiesen-Greissler auf der Lukschgasse in den Prater hinein. Wir wandern am Rand vom Spielplatz an der Jesuitenwiese vorbei und überqueren die Rotundenallee. Neben der Prater Hauptallee sehen wir einen Dampfzug der Liliputbahn vorbeifahren. Schließlich erreichen wir das Ernst-Happel Stadion und die U-Bahn am Stadioncenter.

Bunker beim Schloss Hirschstetten


Mit der Straßenbahn fahren wir zur Spargelfeldstraße und wandern diese entlang am Zaun der Blumengärten Hirschstetten durch die Allee hinunter. Gegenüber vom Friedhof Hirschstetten liegt an der Anfanggasse ein kleiner Park. Hier entdecken wir zwei verschüttete Eingänge zu einer anscheinend größeren Bunkeranlage. Vermutlich waren es Splitterschutzbunker, die für die Arbeiter und Zwangsarbeiter des nahen Industriegebietes im Zweiten Weltkrieg als Zufluchtsstätte errichtet wurden. Gegenüber der Bunkereingänge liegt der alte Torbogen, der in den Schloßpark Hirschstetten führt. Wir umrunden den Schlosspark und kommen vorbei an der Pfarre Hirschstetten zur Quadenstraße. Bei der Orthodoxen Kirche wandern wir über die Spargelfeldstraße zurück.

Vom Kurpark Oberlaa nach Simmering


Wir besuchen die Teiche der Filmstadt im Kurpark Oberlaa. Dann geht es zum Streichelzoo und durch den Brunnengarten. Wir verlassen den Park auf der Hederichgasse. Hier geht es vorbei an Feldern und Weinbergen zum Laaer Berg Weg. An einem Windgürtel werden gerade Bienenstöcke auf einen Lieferwagen geladen. Die Bienen zeigen kein Interesse an uns und kreisen auch nicht um den Kinderwagen. Über die Äußeren Felder wandern wir nun zur Gadnergasse, wo wir über die Bahnbrücke nach Simmering kommen. Gegenüber der Friedhofsmauer vom Zentralfriedhof finden wir die Bahnhaltestelle.

Panoramawanderweg Gröbming


Von Zirting am Mitterberg wandern wir durch ein Wäldchen und über ein Feld nach Kaindorf. Dort geht es entlang einer Wiese hinunter an die Bundesstraße. Durch eine Unterführung kommen wir auf den Wander- und Radweg nach Gröbming. Wir spazieren durch den Ort. Bei einem Einkaufszentrum holen wir uns eine Jause und warten bis die starken Regenschauer verzogen sind. Nun gehen wir in Richtung Trabrennbahn. Kurz davor biegt der Panorama Wanderweg nach Oberwinkl rechts ab. Bei einem Bauernhof geht es links und auf einem Pfad entlang der Wiese bis zu den Höfen nach Oberwinkl. Auf dem Weg nach Winkl kommen wir an einem großen Memoryspiel von Ennstal Milch vorbei. Langsam verziehen die Wolken von den Bergspitzen vor uns und Törl, Mitterspitze und Klammspitze werden sichtbar. In Winkl geht es vorbei an einem alten Sägewerk am Gröbmingbach und dann auf der Straße weiter nach Weyern. Wir blicken rüber zum Stoderzinken. Nun fogen wir dem dem Wanderweg Nr. 11 wieder nach Oberwinkl. Auf dem Radweg geht es zurück nach Gröbming.

Von Zirting bei Mitterberg nach Gersdorf


Von unserem Quartier im Ortsteil Zirting von Mitterberg bei Gröbming wandern wir los in Richtung Kaindorf. Zunächst geht es über die aussichtsreiche Wiese zum Waldrand. Hinter uns sehen wir die Bergkette vor dem Grimming, vor uns ist die Kammspitz (2139 m) zu sehen. Nun geht es in den schattigen Föhrenwald hinein und bei der ersten Abzweigung links. Dichter Klee bedeckt den Waldboden. Bald erreichen wir auf dem schmalen Wanderpfad die große Wiese, und blicken hinauf zum Reisslerhof. Im Hintergrund ist der Grimming zu sehen. Nun geht es hinunter zur Straße, und auf dem Dorferweg weiter bis wir in einer Kurve rechts abbiegen. Durch ein Tal mit einer Quelle geht es neben einem kleinen Bach unterhalb vom Tieschnhof hinunter nach Ratting. Unten kreuzen wir den Ennsradweg, der hier rechts weiter ans andere Ufer der Enns führt. Für uns geht es links und auf dem alten Russenweg bergauf nach Gersdorf. Wir durchqueren den Ort und gehen bei der Kreuzung mit der Kapelle links hinauf weiter. Auf einer Wiese steht ein riesiger Maibaum. Nun bieten sich uns schöne Blicke auf den Grimming und links in Richtung Dachstein. Bevor es am Fussweg neben der Straße zurück nach Zirting geht, gibt es beim Gasthaus Häuserl im Wald schöne Eisbecher für uns.

Brunnen im Schlosspark Schönbrunn


Im Schlosspark Schönbrunn sehen wir auf unserem Spaziergang einige interessante Brunnenanlagen. Am unteren Ende des Schönbrunner Berges, zwischen Gloriette und den Blumenbeeten vor Schloss Schönbrunn, steht der Neptunbrunnen. Wir folgen der Allee zum nächsten Brunnen, der Römischen Ruine. Ein Stück weiter steht der nächste große Brunnen, der Obeliskbrunnen. Vorbei am Schönen Brunnen spazieren wir weiter zu den Schlossanlagen.

Unwetter im Prater

In der Nacht auf den 11. August 2017 um circa 21:30 Uhr fegt ein unglaublich heftiger Sturm über Wien. Dazu kommt auch heftiger Regen, Blitz und Donner. Alle die noch unterwegs sind eilen rasch und völlig durchnässt nach Hause, viele laufen auch panisch nach draußen um ihre Gegenstände aus dem Garten und auf Balkon in Sicherheit zu bringen. Alle paar Sekunden hört man das Aufprallen von weggefegten Dingen und das Klirren von umgeworfenen Porzellanblumentöpfen.
Am darauf folgenden Nachmittag machen wir uns auf den Weg um zu sehen, was der Sturm angerichtet hat…


Überall liegen kleine und große Äste und Blätter und grüne Kastanienfrüchte.


Viele Bäume hielten dem Unwetter nicht stand, mache stürzten ins Wasser.


Nur die stärksten Bäume um das Heustadlwasser blieben verschont. Achtung - Stolpergefahr auf den Wegen!


In der Nähe vom Stadionbad ist ein großer Bereich aus Sicherheitsgründen abgesperrt und wir sehen ein Team von Einsatzkräften. Unermüdlich und mit Schweißperlen auf der Stirn sind sie gerade dabei aufzuräumen was das Unwetter angerichtet hat. Es ist den Männern anzusehen, dass sie schon am Ende ihrer Kräfte sind!

Wir überqueren die Praterhauptallee, wo im Vergleich zu sonnigen und warmen Wetter sehr wenig Menschen zu sehen sind. Nur vereinzelt sieht man ein paar Jogger, Radfahrer, Frauen mit Kinderwagen und Familien, die ihre Hunde Gassi führen.
Weiter geht’s am Heustadlwasser: Man muss sehr gut aufpassen, um nicht über abgebrochene Äste zu stolpern, ein Schild weißt auch darauf hin, dass man bei Sturm hier sehr vorsichtig sein muss und wenn man sich dieses Bild der Verwüstung ansieht, ist das auch nicht unberechtigt! Der Weg am prall gefüllten Heustadlwasser ist fast menschenleer, es hat jetzt wieder abgekühlt und es sieht auch erneut nach Regen aus. Wir wandern weiter und sehen, dass einige Stämme von riesigen Bäumen wie dünne Zahnstocher einfach umgeknickt oder in zwei Teile gerissen wurden! Einige sind auch über die Wanderwege gestürzt, andere ragen aus dem Wasser und Enten watscheln auf ihnen herum. In der Nähe hören wir auch immer wieder den Sirenenlärm von Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr, die noch immer mit Aufräumarbeiten beschäftigt sind.


Wenn man sich dies alles ansieht kann man nur hoffen, dass gestern Nacht niemand hier von dem Unwetter überrascht oder gar verletzt wurde!