Von Grünbach über Gutenmann zur Johannesbachklamm


Mit der Schneebergbahn fahren wir zur Haltestelle Grünbach Kohlenwerk. Nun geht es ein paar Meter entlang der Gleise durch ein Wäldchen, dann auf dem Gehweg ein kurzes Stück an der Straße entlang bis zum Grünbacher Sattel. Hier steht ein ehemaliges Wirtshaus, in dem derzeit Afrikanische Flüchtlinge untergebracht sind. Wir halten uns links und folgen der grünen Wegmarkierung auf dem Sträßchen hinauf nach Reitzenberg. Auf den oberen Weiden vor den Höfen blicken wir hinüber auf die Hohe Wand. Nun geht es durch den Wald hinauf an den Hängen des Kienberg (1015 m). Wir wandern nun rot markiert auf dem Weg weiter, der vom Himberg nach Gutenmann führt. Am Hochberg haben wir vor einem abgezäunten Tiergehege über die Weiden hinweg schöne Aussicht auf Gahns und den Schneeberg. Weiter geht's auf dem Wanderpfad, hinunter zur Mühlriesenangerhütte (835 m). Nun geht es durch den Wald runter an die Straße nach Gutenmann. Wir wandern nun entlang der Wiesen hinauf, vorbei an der Mohrkapelle. Beim Mostheurigen Steurer haben wir eine herrliche Aussicht auf die Hohe Wand. Hinter dem Gasthaus geht es unter den Felsen in den Wald hinein. Nun folgen wir den Wegweisern zum Lärchbaumkreuz. Hier geht es links weiter, zur Burgruine Schrattenstein. Bald tauchen an den Felsen erste alte Mauern auf, doch es ist noch ein Stück bis zur Burg. Dann die Enttäuschung: Der Zugang zur Burgruine Schrattenstein ist wegen Steinschlaggefahr amtlich gesperrt. Steinlawinen von Mauersteinen liegen auf dem Klettersteig und auch der Fußgängersteg ist zerstört. Durch den Felsgraben wandern wir hinunter nach Schrattenbach. Rechts tauchen bald die Gatter des großen Tiergeheges auf. Beim Lenzenhof, wo Wildbret verkauft wird, geht es rechts entlang weiter. Das Gasthaus zum alten Schloßteich hat seine Tür für Gäste leider für immer verschlossen. Wir wandern vorbei am Schloßteich und beim Sportplatz an der Passauerkapelle halten wir uns rechts. Wir kommen durch Greith und wandern am Johannesbach entlang auf dem Kreuthweg weiter. Bei der Schutzhütte Johannesbachklamm herrscht reger Betrieb. Wir wandern durch die schöne Johannesbachklamm nach Würflach. Auch beim Gasthaus am Eingang der Klamm ist viel los. Vorbei an der Johannesquelle geht es nun ins Zentrum von Würflach. Links geht es nun weiter in Richtung Willendorf. Nach dem Ortsschild geht es über einen Feldweg weiter und dann über die Trasse der ehemaligen Lokalbahn Willendorf-Neunkirchen, vorbei an einem Feuchtbiotop zum Bahnhof Willendorf.


Aussicht beim Mostheurigen Steurer in Gutenmann.


Steinschlag-Gefahr bei Burgruine Schrattenstein.


Am alten Schlossteich in Schrattenbach.

Von Neuwaldegg über Hameau zur Jägerwaldsiedlung


Ausgangspunkt der Wanderung ist die Straßenbahnendstelle in Neuwaldegg. Auf dem Stadtwanderweg kommen wir zur Marswiese, wo die Aufbauarbeiten für den Hernalser Herbstlauf im Gang sind. Nun geht es auf der Schwarzenbergallee in den Park. Auch im Schwarzenbergpark werden allerlei Spielereien aufgebaut. Über einem Teich sind Balancierseile gespannt und viele Klettermöglichkeiten wurden an den Bäumen befestigt. Wir wandern parallel zum Eckbach auf der Allee durch den Schwarzenbergpark. Beim Parapluie Teich geht es geradeaus und über die Rohrerbadwiese. Im Wald halten wir uns rechts und nach der kleinen Brücke links. Wir folgen der gelben Wegmarkierung oberhalb einer Schlucht durch den Wald. Bald geht es steiler hinauf bis zur Hameau. Beim kleinen Teich im Wald hinter der Hameauwiese geht es links zum Kriegerdenkmal im Wienerwald. Auf dem Hauptweg geht es weiter, bis die Artilleriestraße die Tullner Straße kreuzt. Gegenüber einem kleinen Parkplatz steht das Rote Kreuz, im Hintergrund ragt der mächtige Sendeturm vom Exelberg empor. Vorbei am Haus am Scheiterplatz geht es am Feld entlang und durch Gebüsch zur Sophienalpe. Hinter den bunten Kinderschaukeln tauchen schon finstere Wolken am Horizont auf. Weiter geht's in Richtung Franz-Karl Fernsicht. Da es schon ziemlich stürmt, biegen wir links ab und wandern durch den Wald hinunter zur Jägerwaldsiedlung. Im Wald hören und sehen wir einen mächtigen Baum umstürzen.


Durch die Schlucht im Wald geht's hinauf zur Hameau, dem alten Holländerdorf.


Nahe Hameau steht das Denkmal der tapferen Schützer des Wienerwalds.


Die Wanderung auf dem Exelberg.


Von der Sophienalpe wandern wir über die Franz Karl Fernsicht zur Jägerwaldsiedlung.

Durch die Rieden bei Hagenbrunn


In Hagenbrunn wandern wir nach der Einkehr beim Heurigen Schmidt durch die Schloßgasse zum Aichleitenweg und über diesen hinauf zur Mühlberggasse. Wir drehen eine Runde durch die Weinberge und kommen bei der Hubertuskapelle auf die Hagenbrunner Kellergasse, über die wir in den Ort zurück kommen.

Die Weinrieden am Bisamberg haben verschiedene Namen:
Aichleiten in Hagenbrunn nördlich der Hubertuskapelle war ein Abhang, auf dem Eichen standen.
Auf der Gamshöhe waren kein Gämsen beheimatet. Der Gams war eine Art Donauschiff, und auf der Höhe des Bisambergs wurde früher Holz für den Bau dieser Schiffe geschlagen.
Der Flurname Grefften in Bisamberg südlich der Zöchgasse kommt von der Mehrzahl von "Graft" (Graben). Grefften sind 2 Reihen von Weinstöcken, bzw. der Platz dazwischen.
In den Brosch Äckern - der Begriff leitet sich von Braschen her: Kleine Kohlestücke von ehemaligen Kohlenmeilern.